Impfung gegen Zeckenenzephalitis (FSME)
Wer soll sich impfen lassen?
Alle erwachsenen Personen sowie Kinder im Allgemeinen ab 6 Jahren, welche in Endemiegebieten wohnen oder sich dort zeitweise aufhalten, sollten sich gegen FSME impfen lassen. Eine Impfung erübrigt sich für Personen, die kein Expositionsrisiko haben. Ein Expositionsrisiko besteht bei Aufenthalt in Zeckenbiotopen der Endemiegebiete (mittelgradig feuchte Stellen in Laub- und Mischwäldern mit üppigem Unterholz). Zecken finden sich auch in Gärten. Die Situation von Kindern in Waldkindergärten muss individuell überprüft werden.
Kosten der Impfung gegen FSME
Diese Impfung wird als sehr wichtig betrachtet. Aus diesem Grund werden die Kosten im Rahmen der Grundversicherung übernommen. Bei beruf-licher Exposition werden die Kosten vom Arbeitgeber übernommen.
Endemiegebiete Kanton Bern/Solothurn
Gampelen/Erlach, Grosses Moos, Lyss/Jens/Port, Moutier, Mühleberg/Gurbrü/Kriechenwil/Laupen, Belp/Münsingen/Steffisburg, Thun/Spiez/Frutigen, Erlenbach/Vorderes Simmental, Bellach/Lommiswil/Langendorf, Oensingen
Wieitere Infos:
http://www.ekif.ch/fr/downloads/BAG_FactSheet_FSME_DT.pdf
Pollenallergien, Heuschnupfen
Allergien:
(Quelle: ahaswiss, www.ahaswiss.ch)
Was ist eine Allergie?
Allergien sind Überempfindlichkeitsreaktionen auf ganz verschiedenste Stoffe. Sie wird durch Mechanismen unserer Immunabwehr ausgelöst.
Ca. jedes 5. Kind leidet heutzutage zum Beispiel an Heuschnupfen.
Was ist ein „Heuschnupfen“?
Es ist eine allergische Reaktion gegen Pollen. Der Körper reagiert dabei gegen eine eigentlich harmlose Substanz, nämlich gegen ein bestimmtes Eiweiss des jeweiligen Blütenstaubes.
Die häufigsten Symptome sind Niesattacken, laufende und verstopfte Nase , juckende und tränende Augen, Juckreiz in Gaumen, Nase und Ohren. Der Schleim in den Nasennebenhöhlen kann zu Kiefer- und Kopfschmerzen führen. Bei einem so genannten Etagenwechsel kann sich eine langfristig unbehandelte Pollenallergie zu einem allergischen Asthma entwickeln.
Therapie:
Da eine Meidung der aktuell fast überall vorkommenden Pollen oft nicht gänzlich möglich ist, können die Allergiesymptome mit Medikamenten (Antiallergika, Antihistaminika) eingedämmt werden. Die Medikamente können in Tablettenform, als Augen-/Nasentropfen oder gegebenenfalls in Form einer Spritze verabreicht werden und sollten regelmässig während der Zeit der Symptome eingenommen werden
Prävention:
Achten Sie in dieser Zeit darauf, während längerer Regenphasen oder dann nur kurz in den frühesten Morgenstunden zu lüften, im Auto Pollenfilter und an den Fenstern Pollenschutzgitter anbringen – tagsüber und auch in der Nacht, selbst bei höchster Pollenkonzentration kann so problemlos gelüftet werden. Es empfiehlt sich, die Haare abends zu waschen, und eventuell nicht selber Rasen zu mähen. Bei erhöhter Pollenkonzentration in der Luft (warmes, windiges Wetter) ist nur ein kurzer Aufenthalt im Freien angesagt: Sonnenbrille mit Seitenschutz und Kopfbedeckung nicht vergessen.
Weitere Tipps:
- Wäsche nicht im Freien trocknen (Gefahr, dass dabei Pollen hängen bleiben)
- Pollen können an den Haaren haften (deshalb regelmässig Haare waschen)
- Im Freien keine Kontaktlinsen dafür aber Sonnenbrille tragen
- Kein Sport draussen während der maximalen Pollenbelastung, besser nach Regentagen früh morgens
- Ferien: Am Meer oder im Gebirge ist der Pollenflug generell viel schwächer
- Rasen im Garten durch regelmässiges Mähen kurz halten, Allergiker sollten nicht selber mähen
- Räume nach lüften geschlossen halten, evtl. Pollenschutzgitter vor Fenster montieren
Aktuelle Daten zu Pollenflug, Wetter und Klima:
http://pollen.bulletin.ch
http://prognose.bulletin.ch
http://www.meteoschweiz.ch
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